Hintergrund/News
Öl, Gas und Bergbau
Russisches Öl und deutsche Banken


Öl & Gas


Bergbau






Neue urgewald Studie: Russisches Öl und deutsche Banken


Zum Weltwirtschaftsgipfel in St. Petersburg stellt urgewald eine neue Studie vor. Der Bericht mit dem Titel „Öl für Deutschland, koste es was es wolle“ untersucht, wie der Ölreichtum Russlands zu Demokratieabbau, sozialer Ungleichheit und Umweltzerstörung führt – und wie deutsche Banken daran beteiligt sind.

„Die Öl-Katastrophe in Westsibirien ist lange bekannt. Neue Probleme drohen in der Ostsee und im fernen russischen Osten. An der Beseitigung der Probleme muss sich auch Deutschland beteiligen, das 34% seines Öls aus Russland bezieht," kommentiert Kai Schäfer, Autor der Studie.
Ebenso in der Finanzierungspflicht sieht urgewald deutsche Banken. Denn die sind stark im russischen Ölgeschäft vertreten: Sie waren in den letzten neun Jahren an 82% der internationalen Kredite für russische Öl- und Gaskonzerne beteiligt, allen voran die vier Großbanken Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank und Hypovereinsbank.

„Die Banken machen gute Geschäfte im russischen Ölsektor, deshalb müssen sie zur Lösung der Umweltprobleme beitragen und sich je nach geleisteter Kreditvergabe und daraus erzielten Gewinnen an einem Rehabilitierungsfond beteiligen. Darüber hinaus müssen sie, um zukünftige Katastrophen zu vermeiden, ökologische und soziale Standards für ihre Geschäfte im Ölsektor entwickeln,“ fordert Schäfer.

Laden Sie die Studie hier herunter.