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Reden auf der E.ON Hauptversammlung

In seiner Eingangsrede hatte Vorstandsvorsitzende Bernotat zum Thema Kohle noch vollmundig erklärt: „Staudinger muss gebaut werden“. Wie gut, dass urgewald den Sprecher der Bürgerinitiative „Stoppt Staudinger“ auch nach Essen eingeladen hatte. Rolf Wich (siehe Bild) berichtete den Aktionären, dass die geplante Dreckschleuder von den Menschen in der Region einhellig abgelehnt wird. Für mehr Informationen siehe: http://www.stopp-staudinger.de/

Alexandra Scheper (urgewald), Autorin des kritischen Geschäftsberichts, liest dem E.ON Vorstand die Leviten: „Niemand hinterlässt nachfolgenden Generationen in Deutschland so viel radioaktiver Abfall wie Sie“.
Rede von Alexandra Scheper
Bericht

Tove Teir Siltanen aus dem Dorf Skaftung an Finnlands Westküste. In ihrer Heimat will E.ON den Bau eines Atomkraftwerks durchsetzen. „Die Region um Skaftung steht unter Naturschutz“, berichtet Teir Siltanen. „Bauanträge für eine Sauna oder eine Windkraftanlage wurden hier aus Naturschutzgründen abgelehnt. Wir werden nicht zulassen, dass E.ON jetzt hier ein Atomkraftwerk baut“. Simone Lennerz (urgewald) übersetzte die Rede von Tove Teir Siltanen.
Rede von Tove Teir Siltanen

Vladimir Slivyak von der Organisation Ecodefense fordert, dass Atommüllexporte nach Russland gestoppt werden. „E.ONs Tochterfirma nutzt die poststalinistischen Strukturen in meinem Land, um hier ihren Abfall zu entsorgen“. Simone Lennerz (urgewald) übersetzte die Rede von Vladimir Slivyak.
Rede von Vladimir Slivyak

Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen weist daraufhin, dass E.ONs Tochterfirma ihre gefährlichen Uranmülltransporte auch durch den Münsteraner Hauptbahnhof schickt.

Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald, warnt E.ON vor dem Einstieg in neue Atomkraftwerke in Osteuropa. Sie fordert den Konzern auf stattdessen in Erneuerbare Energien zu investieren.
Rede von Heffa Schücking

Hanna Poddig von Robin Wood erinnert in ihrer Rede an die Brände in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und stellt viele unangenehme Fragen über E.ONs Krisenmanagement.

Der Student Felix Werdermann deckt E.ONs Plan auf, Kindergartenkinder mit Hilfe von „Energiebildungsprogrammen“ zu indoktrinieren.

Markus Dufner, Geschäftsführer der Kritischen Aktionäre klagt E.ONs Einflußnahme in den Ministerien an. „Die Verzahnung zwischen Energieriesen und Politik untergräbt die Grundfesten unserer Demokratie“. Mehr Informationen unter: http://www.kritischeaktionaere.de/
Alle Bilder der E.ON Hauptversammlung wurden von Michael Schulze von Glaßer gemacht. Vielen Dank für die zur Verfügungstellung!
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