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Die RheinEnergie befindet sich derzeit im Besitz zweier Gesellschafter: 80 Prozent der Anteile hält die GEW Köln AG, die als Holdinggesellschaft wiederum direkt und indirekt zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Köln ist. Die anderen 20 Prozent befinden sich im Besitz der RWE-Gruppe.
Ein Infotisch, bestückt mir den Materialien zu "FingeRWEg", ein Transpa, zwei Anti-AKW Fahnen und Luftballons wurden vor dem Kundenzentrum aufgebaut. Eigentlich perfekt um mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Wettersituation, Sturm und Regen, waren die AktivistInnen eher damit beschäftigt den Infotisch und das Transpa zu sichern (nicht nur Häuser stürzen in Köln ein). Immerhin gelang es den meisten BesucherInnen des Kundenzentrums und den Passanten den Fingerweg-Fleyer in die Hand zu drücken.
In einem Redebeitrag wurde
- die Verflechtung von RheinEhnergie und RWE erläutert
- die AKW Ausbaupläne von RWE kritisiert und
- das "ProKlimaStrom" Angebot von RWE kritisch gewürdigt.
Unterstützung erfolgte durch die "Rhytmus of Resistance Köln". Mit lautstarken Samba wurde zum einen die Aufmerksamkeit der Passanten und zum anderen die der sichtlich genervten MitarbeiterInen der RheinEnergie auf den Infostand gezogen.
Anscheinend wurden die MitarbeiterInen von der Aktion überascht - diese
hatten wohl keine Hinweise " auf dem kleine Dienstweg" erhalten.
Die Aktion wurde wie geplant beendet. Teilgenommen hatten ca. 15 Aktive.
Am Rande: Ganz zum Schluß kamen noch zwei superfreundliche Pressesprecher der Rheinenergie und fragten, was wir denn gegen die RheinEnergie hätten? Nach der Erläuterung der Aktion, zeigten die Pressesprecher sich sichtlich erleichtert und spielten den 20% Anteil der RWE herunter
Bedanken möchten wir uns noch mal bei den Sambas für die prima Unterstützung.
In der Anlage sind noch Fotos. Leider in schlechter Qualität - aber ausreichend um einen Eindruck von der Aktion zu bekommen.
Koelner Gegenstrom
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