
|

|
|
„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe von besorgten Bürgern die Welt verändern kann, denn Engagement war immer der Ausgangspunkt von Veränderungen.“
(Margaret Mead)
urgewald wurde 1992 von Menschen gegründet, die aus verschiedenen Organisationen heraus gezielt gegen die negativen Auswirkungen deutscher Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik vorgehen wollten.
Aus der Regenwaldschutzbewegung heraus wendeten die Aktivisten von urgewald die damals ungewöhnliche Form des politischen Lobbying und des gezielten Campaigning gegen die "Verursacher" an: Zum Beispiel die Weltbank und ihre deutschen Exekutivdirektoren, die eine gewichtige Stimme haben und die den "Empfehlungen" deutscher Ministerien gehorchen.
Heffa Schücking, Gründungsmitglied und von Anfang an Geschäftsführerin bei urgewald wurde 1994 mit dem renommierten US-amerikanischen Goldman-Prize ausgezeichnet. Den erhielt sie für ihr jahrelanges Engagement gegen die deutsche Beteiligung an der Abholzung von Regenwäldern.
Heffa Schücking arbeitete maßgeblich an dem 1989 erschienenen "Regenwald-Memorandum" mit, das erstmals die deutsche Verantwortung an der Zerstörung von Regenwäldern systematisch belegte.
Eine breite Kampagne brachte damals das Thema "deutsche Verantwortung in die Medien und ins Bewußtsein der Menschen und der Entscheider. Dass bei Baumaßnahmen bundesdeutscher öffentlicher Institutionen, in vielen Städten und Kommunen der Verzicht auf den Einsatz tropischer Hölzer zum guten Ton gehört, ist ein bis heute andauernder Erfolg dieser Kampagne.
Zur Satzung von urgewald e.V. |

|

|
|
|
|

|