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Deutsche Banken finanzieren Regenwaldzerstörungen
Deutsche Banken rühmen sich gerne als Vorreiter in Sachen Umweltmanagement. Dieses „Saubermann“-Image erhielt in den letzten Jahren jedoch einige tiefe Risse – spätestens, als vor drei Jahren bekannt wurde, dass sich alle großen deutschen Bankhäuser (Deutsche Bank, Dresdner Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank, KfW, einige Landesbanken sowie Hermes via Gewährung von Exportbürgschaften) in den 90er Jahren an der Finanzierung der indonesischen Papierholding Asia Pulp and Paper (APP) beteiligt haben. Diese ist für massive Regenwaldzerstörungen auf der Insel Sumatra verantwortlich.
Hintergrundtext: Firmenprofil APP (PDF 24 KB)

Beispiele wie diese zeigen deutlich, dass bei Exportgeschäften ökologische und soziale Aspekte kaum eine Rolle spielen. Um größere Imageschäden zu vermeiden, versicherte eine Vielzahl der Banken öffentlich, Sicherungsmechanismen in ihr Umweltmanagement zu integrieren, um sich künftig wirksam vor derartigen ökologischen Fehlinvestitionen zu schützen.

Heute, sechs Jahre später, hat noch immer kein deutsches Bankhaus Regularien verabschiedet, um eine Wiederholung solcher Umweltschäden wirksam verhindern zu können.

Weitere Informationen zu der Involvierung deutscher Banken in problematische Zellstoffkonzerne finden Sie im Alternativen Waldschadensbericht.

Alternativer Waldschadensbericht (Seite 36-41)

Banken sollten keine Investitionen in Firmen oder Projekte unternehmen, die Menschenrechte missachten und die Umwelt schädigen.

Schwarze Projektliste
Pressemitteilung: Deutsche Bank setzt Engagement im indonesischen Zellstoffsektor aus